Implantologie

Indikation, unsere Qualifikation und das Vorgehen


“Sollte es dennoch” zum Zahnverlust kommen, so stellt in nahezu allen Situationen ein Implantat die nachhaltigste optimale Lösung dar.

Als Indikationen für ein Implantat kommen in Betracht:

a.) Einzelzahnersatz

b.) einseitig verkürzte Zahnreihe

c.) Pfeiler-vermehrung

d.) Zahnloser Kiefer

a:) Einzelzahnersatz:

Handelt es sich um die Versorgung eines einzelnen Zahnes, so ist das Implantat die zahnschonenste Variante. Gesunde Zähne müssen nicht unnötig beschliffen werden, um als Ankerkrone für eine festsitzende Brücke “geopfert” zu werden. Das Implantat dient dem Strukturerhalt. Es verhindert den Schwund (die Atrophie) des Alveolarfortsatzes. Der Körper baut den nicht genutzten Kieferknochen über die Jahre immer weiter ab. Eine Brücke, die die Lücke von der einen zur anderen Ankerkrone überbrückt, ist relativ schwer mit Zahnseide zu reinigen. Das Implantat ist in der Regel deutlich einfacher mit der Zahnseide zu reinigen.

Einzelzahnimplantat Praxis Dr. Grotkamp, MSc, MSc Essen-Heidhausen

Einseitig verkürzte Zahnreihe: Ist durch den Zahnverlust die Zahnreihe einseitig verkürzt, so ist dies in der konventionellen Prothetik die Indikation für einen herausnehmbaren Zahnersatz. Dieser ist in der Regel sowohl am Zahn als auch auf dem Weichgewebe abgestützt. Daraus ergeben sich einige konstruktive Besonderheiten. Der über den Zahnhalteaperat im Knochen verankerte Zahn gibt nur wenig nach. Der Teil des Zahnersatzes, der auf dem Weichgewebe abgestützt sein muss, gibt hingegen wesentlich mehr nach. Um dieser Tatsache entgegen zu wirken, muss ein so abgestützter Zahnersatz wie ein “Schneeschuh” eines Eskimos möglichst grosszügig abgestützt werden, was in der Regel weitere Unannehmlichkeiten mit sich bringt: Abdeckung von Geschmacksknospen im Oberkiefer, Beeinträchtigung/ Einschränkungen des Zungen-, Gaumen- und Wangenraums etc.

Pfeiler Vermehrung: Durch die gezielte Platzierung  eines oder mehrerer Implantate in strategisch wichtigen Bereichen, zum Beispiel in der Eckzahnregion, ist es möglich, ein “Kippeln” des Zahnersatzes sicher zu vermeiden oder die Ausdehnung des Zahnersatzes deutlich zu reduzieren. Zum Beispiel kann so eine Gaumenbedeckung deutlich reduziert bis gänzlich vermieden werden.

Zahnloser Kiefer: Die Implantatversorgung im zahnlosen Kiefer ermöglicht von der Sicherung des Zahnersatzes in einer Ebene über zwei Implantate, die Sicherung des Zahnersatzes in drei Ebenenen mit einer in der Regel reduzierten Bedeckung der Weichgewebe auf vier Implantaten, bis hin zu einem festsitzenden kaum bis gar nicht Weichgewebe abdeckenden Zahnersatz auf 6-8 Implantaten.  Nur die Implantatversorgung ist in der Lage, das Verlorene teilweise bis nahezu gänzlich zurück zu gewinnen und verhindert dabei einen weiteren Strukturverlust.

Qualifikation: Dr. med. dent. Frank-Ludger Grotkamp, Msc, Msc   ist seit über 10 Jahren erfolgreich implantologisch tätig. Durch das postgraduale Studium auch auf dem Fachgebiet der Oralen Chirurgie/ Implantologie ist er mit dem Akademischen Grad “Master of Science Orale Chirurgie/ Implantologie” ausgezeichnet. Somit ist unsere Praxis nicht nur optimal ausgestattet (DVT- Dreidimensionale Implantatplanung, Schablonen-Navigierte Implantation, Minimal Invasive Therapie Konzepte, Piezochirurgie etc.) sondern auch optimale in diesem Fachgebiet ausgebildet/ weitergebildet.

Vorgehen:Wir praktizieren ausschliesslich ein Backwardsplaning. Dies bedeutet, dass wir mit dem Patienten und dem Zahntechniker zusammen das erwünschte Ziel definieren. Mit diesem Ziel wird in der Regel eine 3-dimensionale Diagnostik mit Hilfe einer digitalen Volumentomographie erstellt. Nur so kann eine optimale Implantatposition für den geplanten Zahnersatz ermittelt werden. Ggf. notwendige Massnahmen zum Wiederaufbau des Kieferknochens können so minimal invasiv geplant werden.

Sodann wird das Implantat in der implantologisch/prothetisch optimalen Position minimalinvasiv gesetzt.

Ziel ist stets die für den Patienten individuelle optimale minimalinvasive Lösung.